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Spaziergänge zum Forsthaus: Meine Erinnerungen an Senta Berger und ihre Mama Theresa

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Als ich heute den Artikel über Senta Berger und ihren Auftritt im „Kölner Treff“ gelesen habe, kamen sofort so viele Erinnerungen hoch. Senta ist mittlerweile 85 Jahre alt. In dem Interview sprach sie sehr offen und berührend darüber, wie schwer das Leben nach dem Tod ihres geliebten Mannes Michael Verhoeven ist und dass sie sich oft alleine fühlt. Diese ehrlichen Worte haben mich sehr bewegt.

Wenn ich an Senta denke, sehe ich unweigerlich auch ihre Mama Theresa vor mir. Sie wurde stolze 99 Jahre alt – und ich kannte sie! Wenn ich heute zurückblicke, habe ich unsere Begegnungen noch ganz genau vor Augen.

Ich war damals oft mit Sveni unterwegs, und sie mit Lucas. Wir trafen uns regelmäßig und spazierten gemeinsam Richtung Forsthaus. Das war in der Gabriel-von-Seidl-Straße, ganz am Rande von Grünwald in Geiselgasteig. 🍀😍👍

Heute weiß ich erst so richtig zu schätzen, wie unheimlich gesund wir damals gelebt haben. Direkt am Waldrand, jeden Tag draußen an der frischen Luft. Es war eine richtig gute, reine Luft mit so viel Sauerstoff! Diese wunderbare Natur, die vertrauten Spaziergänge und unsere Treffen – das war Lebensqualität pur.

Dass Senta in dem Interview erzählt, dass sie an manchen Morgen aufwacht und denkt: “Ich bin so alleine und ich werde bald 86”, tut mir in der Seele weh. Aber es ist ein schöner Trost zu lesen, dass ihre Familie für sie da ist und ihre Kinder sie an solchen Tagen einfach schnappen und sagen: “Quatsch, jetzt komm, wir gehen am Viktualienmarkt was essen.”

Ich wünsche ihr von Herzen alles Gute und hoffe, dass sie sich inmitten der Trauer auch immer wieder an die schönen, unbeschwerten Zeiten erinnert – vielleicht ja auch hin und wieder an die wunderbare Waldluft in Geiselgasteig.

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